Briefmarken sammeln fängt bei der richtigen Aufbewahrung an
Keine gepflegte Briefmarkensammlung kommt ohne ein entsprechendes Sammleralbum daher. Verschiedenste Briefmarkenalben oder diverse Sammlerordner sind schon fast so alt, wie das sammeln an sich. Heutzutage bevorzugen die meisten Sammler solche Briefmarkenalben, in welche die Briefmarken einfach eingesteckt werden. Dadurch behält man sich als Sammler nämlich die Möglichkeit vor, die Briefmarken ggf. umsortieren zu können.

Und nicht zuletzt beinhaltet eine solche Lösung der Aufbewahrung auch die Möglichkeit, dass man mit anderen Sammlern tauschen kann. So sind es insbesondere die Einsteckalben, die eingedenk ihrer Flexibilität, immer beliebter werden. Wer sich als Einsteiger näher über das Thema Briefmarken sammeln (stamp collecting) informieren möchte, kann dies bereits im Internet tun. Auch auf dem Internetauftritt der Post selbst werden umfangreiche Informationen zu diesem Thema geboten. In der Tat unterstützt die Post schon lange die Sammler von Briefmarken. Bereits 1920 machte eine erste Versandstelle in Berlin auf, die eigens für Sammler Briefmarken verschickte. Überhaupt gehört das Sammeln von Briefmarken wohl zu den altehrwürdigsten Sammelleidenschaften, die sich noch bis heute erhalten haben.

Allerdings muss man sich als Sammler von Briefmarken schon auf ein bestimmtes Thema bzw. Gebiet beschränken. Würde jemand alle möglichen Briefmarken sammeln wollen, würde er es zeitlebens unmöglich schaffen, alle relevanten Themen gänzlich abzudecken. Aus diesem Grund konzentrieren sich Sammler meist auf ein bestimmtes Thema bzw. auf bestimmte Inhalte, für die sie sich interessieren oder denen sie sich verbunden fühlen. So ist allein schon der Bereich "Deutsche Briefmarken" mit all seinen Untergebieten (zeitlichen Epochen und Regionen) nur schwer in seiner Gänze zu bewältigen. Also auch diesbezüglich machen Einsteckalben auf jeden Fall Sinn, da sich umfangreiche Sammlungen ohnehin fortlaufend erweitern.

Es gibt mehrere Händler und dergleichen, die Briefmarken verkaufen. Da in dem Bereich auch viele Fälschungen unterwegs sind, muss man natürlich (insbesondere im Internet) mit einem gesunden Maß an Skepsis an viele Angebote herantreten. Und wer auf Nummer sicher gehen will, der nimmt am besten die Post in Anspruch. Die wirklich seltenen Stücke wird man jedoch dort nur schwer bekommen.